Additiv im Südwesten
Das Netzwerk für Additive Fertigung im Südwesten

Additiv im Südwesten ist eine Initiative von Breuninger Unternehmensberater. Sie wird fachlich unterstützt durch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA - Zentrum für Additive Fertigung. 

Vision und Mission

Der Südwesten Deutschlands gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Hier ist der Sitz bedeutender Technologie- und Produktionsfirmen sowie Forschungsinstitutionen mit weltweiter Bedeutung, die sich teilweise bereits intensiv mit der Additiven Fertigung auseinandersetzen. In der Region sammelt sich enormes Potenzial im Bereich der Additiven Fertigung: diverse Anlangen-Hersteller, die Prozesse für Polymere bis Metalle anbieten und nahezu alle relevanten Additiven Verfahren abdecken, Unternehmen, die Post-Processing-Lösungen anbieten sowie Anwender aus unterschiedlichen Branchen in Form von KMUs bis hin zu Konzernen. Eine systematische Vernetzung dieser Bereiche ist im Südwesten bisher – im Gegensatz zu anderen Regionen – kaum gegeben. Teilweise gibt es informelle, oft historisch gewachsene Verbindungen, jedoch wenig systematische Vernetzung der relevanten Akteure in dieser Region.

Der Initiator

Hans-Alfred Breuninger ist Unternehmensberater aus Leidenschaft mit dem Fokus auf 3D Druck / Additiv Manufacturing. Er berät herstellerunabhängig sowohl internationale Unternehmen wie auch Familienunternehmen. Etliche Jahren hat er auch den 3D-Druck Weltmarktführer Stratasys beraten. Weitere Schwerpunkte sind das Finden der richtigen 3D Druck Strategie für Unternehmen, das Entwickeln von 3D-Druck konformen Ersatzteil-Strategien und das Trend-Scouting für neue Entwicklungen im 3D-Druck Bereich. Mitglied in wichtigen 3D-Druck Verbänden und Netzwerken.

Fachliche Unterstützung

Das Zentrum für Additive Produktion am Fraunhofer IPA bechäftigt sich mit der industriellen Umsetzung und Weiterentwicklung additiver Fertigungsverfahren. Die Arbeit des ZAP lässt sich in vier Themenfelder gliedern: »Additive Prozesse«, »Hybride Prozesse«, »Anlagentechnik« und »Industrialisierung«. Im Bereich »Additive Prozesse« forscht das Zentrum, wie die Materialvielfalt weiterentwickelt werden kann. Hierbei liegt der Fokus auf polymerbasierten Materialsystemen und Technologien zur Herstellung von Multimaterialstrukturen. Unter dem Themenfeld »Hybride Prozesse« ist die Kombination von additiven Prozessen mit konventionellen Fertigungsverfahren zu verstehen. Im Forschungsfeld der »Anlagentechnik« befasst sich das Zentrum für Additive Produktion mit der Integration von (AM-)Prozessen in Fertigungsumgebungen. Kern der »Industrialisierung« ist die Betrachtung der Gesamtprozessketten von AM-Verfahren im industriellen Umfeld sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen.